Philosophie Blog

über Psyche & Lebenswelt


Dieser Philosophie Blog vermittelt philosophische Denkanstöße & Essays zu den Themen Philosophie der Psychologie & Psychotherapie sowie Gesellschaft und Sinn.

Hier soll die Philosophie für eine allgemeine Lebenswirklichkeit des Menschen wieder fassbar werden. Und zwar in verständlicher & klarer Sprache, doch gleichzeitig mit intellektuell-kritischem Anspruch.

Philosophieren ist lebendig, praktisch und ganz schön herausfordernd. Die Philosophie fragt und kritisiert, inspiriert und diskutiert, analysiert und erklärt. Doch genau deshalb geht sie über eine eindimensionale, naturwissenschaftliche Ideologie von Mensch & Welt hinaus.

Depression, Angststörung Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression, Angststörung Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Angst vor Urlaub – Ein Statement für Staycation

Du musst mal raus!“, „An anderen Orten schaltest du ab!“ – Klingt nett, ist gut gemeint und für viele Menschen sogar wahr. Aber wenn du mit Angststörung, PTBS, Depression, chronischer Erschöpfung oder anderen psychischen Belastungen lebst, geht genau dieser Rat nach hinten los.

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Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Depressive Aporie – Sind Depressionen eine Denkkrise?

Sind Depressionen eine Sackgasse des Geistes? Es gibt einige Philosophen und Intellektuelle, die das so behaupten. Sie sehen Depression als eine Art logischen Denkfehler, umrahmt von Begriffen wie Aporie, Reflexion oder Sinn. Doch wie weit trägt dieses Modell – und ab wann wird es zynisch?

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Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Die stille Depression – Leiden im Verborgenen

Stille Depressionen sind keine eigene Diagnose, sondern eine Form, wie eine depressive Erkrankung gelebt und versteckt wird. Nach außen wirkt alles stabil, innerlich ist es oft kaum noch zu ertragen. Manche sprechen auch vom stillen Burn-out.

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Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Depression: nicht mehr reden wollen – jenseits der Worte

Depressionen machen sprachlos. Vielen Betroffenen fehlen die Worte für diese surreale Erfahrung, andere haben schlichtweg Angst, über ihre dunklen Gedanken zu reden. Doch nicht nur Betroffene selbst leiden unter der bedrückenden Stille, sondern auch Angehörige und Partnerinnen.

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Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Viele sind nach Depressionen nicht mehr belastbar » Studien

Viele Menschen, die eine depressive Episode durchlebt haben, glauben, mit dem Abklingen der akuten Symptome sei der Kampf gewonnen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Selbst nach überstandener Depression fühlen sich viele nicht mehr belastbar und erleben Restbeschwerden: dazu zählt auch eine verminderte Leistungsfähigkeit.

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Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Wie sollte man mit Depressiven Menschen umgehen?

Mit depressiven Menschen umzugehen, ist nicht einfach und doch so wesentlich für den Heilungsweg. Deshalb ist es so wichtig, viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit depressiven Menschen zu zeigen. Dabei geht es nicht nur darum, für die Betroffenen da zu sein, sondern mindestens ebenso sehr darum, deine Grenzen zu erkennen und dich zu schützen.

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Depression, Angststörung Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression, Angststörung Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Gene sind überbewertet! – Studie zur Ursache von psychischen Erkrankungen

Viele denken, psychische Erkrankungen würden einfach von Generation zu Generation weitergegeben. Eine neue Untersuchung räumt nun mit diesem Irrtum auf:
Die meisten Menschen mit Diagnosen wie Schizophrenie, bipolarer Störung, Depression oder Borderline haben gar keine Veranlagung in der Familie.

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Depression, Psychotherapie Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin) Depression, Psychotherapie Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Mitgefühlsmüdigkeit – Macht uns zu viel Empathie krank?

Mitgefühlsmüdigkeit betrifft vor allem Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten oder Angehörige pflegen. Wer täglich mit dem Leid anderer Menschen zu tun hat, dem geht das irgendwann an die Substanz. Werden die Belastungen zu groß, verändert sich in der Folge das Verhalten gegenüber Patienten negativ.

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Was Philosophie beiträgt

Über Depressionen lebensnah philosophieren

Philosophie ist grundlegend praktisch

Leider wird sie heutzutage oft mit Fachsimpelei verwechselt, obwohl sie doch orientierende Praxis für den Alltag und das Leben ist.

Wesentlich ist der Bezug zur menschlichen Erfahrung und Lebenswirklichkeit: Die Philosophie ist keine abgehobene Theorie, sondern eng verbunden mit dem Leben, das wir führen. Auch wenn sie sich in den höchsten Sphären bewegt, verliert sie nicht den Bezug zur Realität. Oder sollte sie zumindest nicht. Schließlich hat Philosophie die Zielsetzung, Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen und unentdeckte Perspektiven zu eröffnen.