Wirkung von Diagnosen – Was erklärt der Looping-Effekt?

Psychiatrische Diagnosen wirken auf Menschen zurück – auf ihr Selbstverständnis, ihr Verhalten und ihre Behandlung. Dadurch können sie auch die diagnostischen Kategorien verändern. Dieser Gedanke ist faszinierend und für die Psychopathologie äußerst fruchtbar.

Aber: Wenn wir die Macht von Diagnosen zu hoch hängen, riskieren wir, materielle, strukturelle und soziale Ursachen psychischen Leidens aus dem Blick zu verlieren. Aus einer Theorie über Rückkopplungen wird dann unbemerkt eine neue Monokausalerklärung.

 
Wirkung von Diagnosen – Was erklärt der Looping Effekt?

Interaktive Arten und der Looping‑Effekt

Was Hacking wirklich sagt

Wenn Psychologie und Psychiatrie über Diagnosen (vgl. Depression als Krankheitsbild) sprechen, benennen sie nicht nur etwas, was ohnehin schon da ist. Ian Hacking argumentierte mit seinem Konzept des „Looping‑Effekts“, dass Kategorien in den Humanwissenschaften selbst in die Wirklichkeit eingreifen, die sie beschreiben sollen.

Hacking unterschied zunächst 2 Arten von Klassifikationen:

  1. Indifferente Arten reagieren nicht darauf, wie wir sie klassifizieren. Ein chemisches Element verändert sein Verhalten nicht, weil wir eine Theorie darüber haben.

  2. Interaktive Arten betreffen Menschen, die direkt oder über Fachleute, Familien, Medien und Institutionen auf Klassifikationen reagieren können.

Diese Unterscheidung ist keine saubere Trennung zwischen „wirklich“ und „nur konstruiert“. Auch psychisches Leiden kann körperliche und biologische Grundlagen besitzen.

Interaktiv ist eine psychiatrische Kategorie deshalb, weil Wissen über sie in das Leben der klassifizierten Menschen und in institutionelle Praktiken eingeht.

Diagnosen sind deshalb keine neutralen Etiketten. Sie strukturieren soziale Wirklichkeit mit. Genau in dieser begrenzten, aber wichtigen Einsicht liegt der heuristische Wert von Hackings Ansatz.

Mehr zum Looping-Effekt erfahren » Fake oder Fakt? – Wie aus Worten Taten werden (von Dr. Michael Mehrgardt)

 

Beispiele aus der Praxis & die Gefahr der Überdehnung

Hacking untersuchte unter anderem die Geschichte der multiplen Persönlichkeit, heute dissoziative Identitätsstörung. Therapeutische Modelle, mediale Darstellungen und Erwartungen schienen zeitweise nicht nur die Häufigkeit der Diagnose, sondern auch die typische Form der berichteten Symptome zu beeinflussen.

Solche historischen Fälle legen Rückkopplungen nahe. Sie beweisen jedoch nicht, dass Medien oder Diagnosen die gesamte Störung erzeugen.

Ähnlich vorsichtig müssen wir mit den sogenannten „TikTok-Tics“ umgehen. Während der COVID-19-Pandemie behandelten Spezialambulanzen auffällig viele Jugendliche und junge Erwachsene mit plötzlich einsetzenden, komplexen ticähnlichen Bewegungen und Lautäußerungen. Überwiegend diagnostizierten Fachleute funktionelle, ticähnliche Symptome – nicht ein über Social Media verbreitetes Tourette-Syndrom.

Die Beschwerden waren real und gewöhnlich nicht willentlich erzeugt. Ticbezogene Videos könnten bei einem Teil der Betroffenen die Aufmerksamkeit, die konkrete Symptomform oder den Verlauf beeinflusst haben.

In einer größeren klinischen Serie berichtete nur die Hälfte der Betroffenen von ticbezogenen Inhalten; fast ein Viertel hatte bereits eine primäre Tic-Störung. Stress und Angst spielten ebenfalls eine große Rolle (Pringsheim et al. 2021; Cavanna et al. 2023).

Solche Beispiele zeigen zunächst einmal „nur“: Erwartung, Aufmerksamkeit und soziale Vermittlung können Symptome modulieren.

 
Kontexte beachten

Kontexte beachten

Sie belegen aber nicht, dass Social Media oder TikTok die Ursache waren.

Wer behauptet, Diagnosen verursachen psychische Krankheiten, verallgemeinert zu schnell. Um belastbare Aussagen zu treffen, braucht es kontextsensible Studien, die mehrere Ebenen gleichzeitig im Blick behalten:

  • Wie oft wird eine Diagnose gestellt?

  • Wie häufig treten Beschwerden unabhängig von einer Diagnose auf?

  • Verändert sich die Form der Symptome oder nur ihre Bezeichnung?

  • Wie wirken klinische Praxis, Mediennarrative und Alltagserfahrungen zusammen?

  • Welche körperlichen, biografischen und materiellen Belastungen liegen vor?

  • Wer erhält Zugang zu Diagnostik und wer taucht in Statistiken gar nicht auf?

Ohne diese Mehrperspektivität kippt der Looping-Effekt leicht in eine monokausale Erzählung. Und das greift empirisch und normativ viel zu kurz.

 

Agency: Menschen sind mehr als Etiketten‑Träger

Wir greifen ebenso zu kurz, wenn wir Betroffene als passive Objekte behandeln. Menschen nehmen diagnostische Kategorien nicht einfach hin.

Sie interpretieren und verhandeln sie, nutzen sie zur Selbstbeschreibung oder zur Legitimierung von Hilfsansprüchen, widersprechen ihnen, grenzen sich ab oder suchen Alternativen.

» Über Depressionen sprechen – Sprache & Wirklichkeit

Eine tragfähige Theorie des Looping‑Effekts muss deshalb Struktur und Handlung zusammendenken:

  1. Ja, es gibt Institutionen, Wissensordnungen und diagnostische Verfahren, die Macht besitzen und ausüben.

  2. Zugleich eignen sich Menschen Kategorien aktiv an, verweigern sie oder verändern ihre Bedeutung.

  3. Innerhalb dieser Strukturen sind Handlungsmöglichkeiten sozial sehr ungleich verteilt.

Das nimmt dem Looping-Effekt seine deterministische Schärfe, ohne seine kritische Pointe zu verlieren.

 

Radikaler Konstruktivismus und die Rückkehr des Leibes

Radikaler Konstruktivismus  und die Rückkehr des Leibes

Was passiert, wenn man Hackings Einsicht radikalisiert? Einige konstruktivistische Positionen deuten psychisches Leiden primär als Produkt von Sprache und Diskursen. Leid wird dann zur Funktion von Narrativen, Metaphern und Diagnosekategorien.

Das ist nicht nur verkopft, sondern eine realitätsferne Verkürzung.

Es gibt leibliche und vorsprachliche Phänomene, die sich einer reinen Sprachtheorie entziehen – akute Panik, Schmerz, Erschöpfung, Schlaflosigkeit oder motorischer Kontrollverlust. Diese Erfahrungen werden später sprachlich gerahmt. Sie existieren aber nicht nur, weil wir Worte für sie finden.

 

Eine produktive Perspektive unterscheidet daher 4 Ebenen:

  1. Materielle Bedingungen: etwa Armut, Gewalt, prekäre Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse oder fehlende Sicherheit.

  2. Verkörpertes Leiden: körperliche und psychische Reaktionen, die auch vor einer Diagnose bestehen können.

  3. Deutung und Sprache: Begriffe strukturieren, wie Menschen ihre Erfahrungen wahrnehmen und mitteilen.

  4. Institutionelle Verarbeitung: Diagnosen beeinflussen Behandlung, Rechte, Leistungen und Sanktionen.

Wer nur auf Diskurse schaut, verliert den Leib und die materiellen Bedingungen. Wer nur auf den Körper schaut, verkennt die Macht sozialer Bedeutungen und Institutionen.

Mehr erfahren » Macht die Gesellschaft depressiv? Kritik der Kulturkritik

 

Erkenntnistheoretische Präzision:

Verändern Worte die Welt – oder nur unsere Theorie?


Feedback ist nicht gleich Loop

Kritiker wie Jonathan Tsou haben auf Unklarheiten in Hackings Unterscheidung zwischen interaktiven und indifferenten Arten hingewiesen. Besonders wichtig ist, Klassifikation und klassifizierten Gegenstand nicht zu verwechseln.

Eine diagnostische Beschreibung kann sich ändern, während ein biologischer oder psychologischer Mechanismus vergleichsweise stabil bleibt. Umgekehrt kann sich ein Symptomverlauf verändern, ohne dass die offizielle Kategorie sofort angepasst wird.

3 Prozesse sollten deshalb auseinandergehalten werden:

  1. Epistemische Revision: Eine Kategorie wird aufgrund besserer Daten präzisiert. Das ist ein normaler wissenschaftlicher Lernprozess.

  2. Einseitige Klassifikationswirkung: Eine Diagnose verändert Selbstdeutung, Behandlung oder Verhalten. Das ist noch keine vollständige Rückkopplung.

  3. Looping-Effekt: Die Klassifikation verändert Menschen und Praktiken; diese Veränderungen wirken anschließend auf Wissen oder Kategorie zurück.

Diese Unterscheidung bewahrt den Begriff davor, jede Veränderung im Wissenschaftsbetrieb oder jede soziale Wirkung eines Wortes zum Loop zu erklären.

 

Epistemische Ungerechtigkeit

Wenn „sozial beeinflusst“ zu „nicht echt“ wird

Die Rede von Diagnose- und Social-Media-Trends untergräbt leicht die Glaubwürdigkeit Betroffener. Aus „sozial beeinflusst“ wird schnell „nachgeahmt“, „aufgeschnappt“ oder „nicht wirklich krank“.

Testimoniale und hermeneutische Ungerechtigkeit

Menschen mit psychischen Erkrankungen oder funktionellen neurologischen Symptomen erleben häufig, dass ihre Aussagen weniger zählen. Das bezeichnet man als testimoniale Ungerechtigkeit: Eine Person erhält aufgrund eines Vorurteils weniger Glaubwürdigkeit, als ihre konkrete Aussage verdient (Kidd & Carel 2017; Crichton, Carel & Kidd 2017).(» Stigmatisierung in der Psychiatrie).

Natürlich ist nicht jede kritische Prüfung ungerecht. Psychiatrische und neurologische Diagnostik müssen verschiedene Erklärungen sorgfältig abwägen.

Ungerecht wird die Prüfung, wenn ein Gruppenstereotyp die Untersuchung ersetzt – etwa wenn Social-Media-Nutzung bereits als Beleg für unbewusste Nachahmung gilt.

Hermeneutische Ungerechtigkeit entsteht, wenn anerkannte Deutungsmuster die Erfahrungen Betroffener nicht erfassen. Dann erscheinen existenzielle Not, Gewalt, Diskriminierung oder Medikamentennebenwirkungen schnell als rein persönliches psychisches Problem (Stichwort: Individualisierung).

 

Wenn die Kritik selbst in den Loop gerät

Auch die Kritik an Diagnosen kann Teil eines Loops werden, also eine reflexive Rückkopplung auslösen: Sie beeinflusst, wonach Fachleute fragen, wie sie Beschwerden deuten und welche Fälle in Studien eingehen. So können Daten entstehen, die die ursprüngliche Annahme scheinbar bestätigen.

Noch schlimmer: Epistemische Ungerechtigkeit kann diesen Loop verstärken, wenn Fachleute den Aussagen Betroffener weniger glauben oder widersprechende Erfahrungen ausblenden (Gauld et al. 2025).

Die Erklärung verändert also ihren eigenen Gegenstand. Das lässt sich als Meta-Loop bezeichnen. Die Annahme muss deshalb nicht falsch sein – sie darf sich aber nicht ausschließlich durch Daten bestätigen, die unter ihrem eigenen Einfluss entstanden sind.

Im Klartext: Wer von vornherein nach „TikTok-Tics“ sucht, findet eher Fälle, die dazu passen. Diese Fälle allein beweisen deshalb noch nicht, dass TikTok die Symptome verursacht hat.

 

Der blinde Fleck

Wer taucht überhaupt in Debatten auf?

Was mir in der Debatte bei fast jedem (auch Padberg) zu kurz kommt: Von welchen Jugendlichen reden wir hier eigentlich? 

Öffentliche Diskussionen zeigen vor allem Fälle, in denen Therapie und Social-Media-Diskurse zum Alltag gehören. Das kann den Eindruck erzeugen, alle Jugendlichen beschäftigten sich allgemein zu viel mit psychischen Kategorien. Ob und wie stark das für verschiedene soziale Gruppen gilt, lässt sich ohne Daten zu Einkommen, Bildung, Wohnlage und Versorgung nicht beantworten.


In vielen bekannten Beispielen für Looping-Effekte dominieren privilegierte Kontexte, in denen

  • Diagnostik und Therapie grundsätzlich erreichbar sind,

  • Awareness-Diskurse und psychiatrische Begriffe zirkulieren,

  • psychisches Leiden öffentlich artikuliert und verhandelt wird,

  • Betroffene genügend Ressourcen besitzen, um Kategorien zurückzuweisen oder mitzugestalten.

» Klassismus in der Psychotherapie

In strukturell benachteiligten Lebenslagen entsteht ein anderes Bild:

  • Regelmäßige Diagnostik und Behandlung sind häufig schlechter erreichbar; Hilfe erfolgt eher spät oder in akuten Krisen.

  • Nicht den Betroffenen fehlt notwendig die Sprache. Oft erkennt das Versorgungssystem ihre Ausdrucksformen und ihr Erfahrungswissen nicht an.

  • Materielle Belastungen greifen direkt in Körper und Psyche ein, werden außerhalb dieser Lebensrealität aber schnell und stark unterschätzt.

  • » Kinderarmut hinterlässt Narben in der Psyche


International treten psychische Probleme bei sozioökonomisch benachteiligten Kindern und Jugendlichen etwa 2- bis 3-mal häufiger auf. Für die psychiatrische Versorgung insgesamt gibt es außerdem Hinweise, dass Menschen aus niedrigeren sozialen Klassen später reguläre Hilfe erhalten und häufiger erst in Krisen versorgt werden (Reiss 2013; Barnett et al. 2022).

Untererfassung in benachteiligten Gruppen und eine mögliche Ausweitung psychologischer Begriffe in privilegierteren Milieus schließen sich nicht aus.

Gerade deshalb reicht die allgemeine Rede von „zu viel Psychotalk“ nicht. Sie beschreibt einen kleinen, sichtbaren Ausschnitt und verwechselt ihn mit der ganzen Gesellschaft.

Das ist Klassenblindheit.

Eine verantwortliche Theorie muss fragen: Wer leidet? Wer wird gesehen? Wer wird gehört? Sonst beleuchtet sie vor allem jene Fälle, in denen Etiketten öffentlich zirkulieren – und übersieht Menschen, deren Leiden weder sprachlich noch institutionell genügend Raum erhalten.

Mehr erfahren » Armut und Depression – gesundheitliche Ungleichheit

 

Biologie ohne Biologismus

Stress und Embodiment

Materielle und soziale Erfahrungen beeinflussen nicht nur das psychische Erleben, sondern können auch körperliche Prozesse verändern. Chronischer Stress beeinträchtigt unter anderem Stressregulation, Schlaf, Stoffwechsel und Immunprozesse.

Auch Diagnosen können körperlich relevant werden: Sie verändern mitunter Behandlung, soziale Anerkennung, Arbeitsbedingungen, Hilfsansprüche.

Daraus entstehen Entlastung oder zusätzlicher Stress.

Biologische Evidenz ersetzt die Frage nach Ursachen und Wirkungen nicht.

Nötig sind Studien, die biologische, psychologische und soziale Daten zusammenführen, ohne vorschnell zu entscheiden, welche Ebene „eigentlich“ zählt.

 

Fazit: Diagnosen & Loops

Was bleibt vom Looping-Effekt, wenn man ihn kritisch präzisiert, empirisch erdet und sozioökonomisch erweitert? Diagnosen können Selbstbilder, Symptomverläufe, Behandlung und Klinikroutinen verändern.

Diagnosen sind damit Teil sozialer Wirklichkeitsproduktion. Aber sie sind nicht alles. Leistungsdruck, prekäre Zukunftsaussichten, familiäre Konflikte, Mobbing, Einsamkeit, Krieg, Diskriminierung und materielle Not sind keine semantischen Effekte.

Sie prägen Lebensbedingungen und begünstigen psychisches Leiden. Ihre Bedeutung und Beleglage unterscheiden sich allerdings – auch hier verbietet sich eine einzige Kausalerzählung.

Diagnosen können schaden, wenn sie falsch sind, Menschen in Kategorien unterteilen oder andere relevante Erklärungen verdrängen. Auch die Diagnosekritik kann schaden, wenn sie Kategorien zu autonomen Ursachen erklärt und daraus folgert, das Leiden sei sprachlich konstruiert. » Depression als Krankheitsbild: deskriptiv statt kausal.

Leiden ist verkörpert – und häufig materiell mitverursacht.

Sprache gibt diesem Leiden eine Form und eine Deutung, erzeugt es aber nicht.


Quellen:

Hacking, I. (1995). The Looping Effects of Human Kinds. In D. Sperber, D. Premack & A. Premack (Hrsg.), Causal Cognition: A Multidisciplinary Debate (S. 351–394). Oxford University Press.

Tsou, J. Y. (2007). Hacking on the Looping Effects of Psychiatric Classifications: What Is an Interactive and Indifferent Kind? International Studies in the Philosophy of Science, 21(3), 329–344.

Chevalier, O. (2024). “It Starts on TikTok”: Looping Effects and the Impact of Social Media on Psychiatric Terms. Philosophy, Psychiatry, & Psychology, 31(2), 163–174.

Padberg, T. (2025). Die Macht der Diagnosen: Looping-Effekte und die Folgen für die Psychopathologie. Psychotherapeutenjournal, 24(1), 4–11.

Pringsheim, T. et al. (2021). Rapid Onset Functional Tic-Like Behaviors in Young Females During the COVID-19 Pandemic. Movement Disorders, 36(12), 2707–2713.

Cavanna, A. E. et al. (2023). New-Onset Functional Tics During the COVID-19 Pandemic: Clinical Characteristics of 105 Cases from a Single Centre. European Journal of Neurology.

Kidd, I. J. & Carel, H. (2017). Epistemic Injustice and Illness. Journal of Applied Philosophy, 34(2), 172–190.

Crichton, P., Carel, H. & Kidd, I. J. (2017). Epistemic Injustice in Psychiatry. BJPsych Bulletin, 41(2), 65–70.

Gauld, C. et al. (2025). The Role of Clinicians in the Looping Effect: Epistemic Injustices and Looping Breaks. Medicine, Health Care and Philosophy.

Reiss, F. (2013). Socioeconomic Inequalities and Mental Health Problems in Children and Adolescents: A Systematic Review. Social Science & Medicine, 90, 24–31.

Barnett, P. et al. (2022). The Association Between Social Class and the Impact of Treatment for Mental Health Problems: A Systematic Review and Narrative Synthesis. Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology.

Tamara Niebler (Inkognito-Philosophin)

Hi, ich bin Tamara Niebler, Philosophin (M. A.) und freie Redakteurin. Hier untersuche ich persönliche Erfahrungen mit Depressionen & Angst sowie psychische Phänomene aus einer dezidiert philosophischen Perspektive. Mein Fokus liegt auf der kritischen Analyse von Erleben und Gesellschaft – insbesondere dort, wo psychische Gesundheit, soziale Normen und ethische Verantwortung aufeinandertreffen.

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